


EINLEITUNG
Im Zuge der Thesis "Das Spiel der Herrscher - Ein Trading Card Game" ist ein strategisches Trading Card Game namens "Königshand" entstanden. Als Endprodukt kam eine Starter-Box mit zwei spielbaren Decks, Regelwerk, Spielfeldunterlagen und Schadensmarken heraus.
Der zugrunde liegende Gedanke dieses Projekts entstand aus einem Zitat:
„Es heißt, Schach sei das Spiel der Könige. Dass es einem strategisches Denken lehre. Was für ein Schwachsinn. Beide Seiten spielen mit gleichen Figuren, die Regeln sind dieselben. Was hat das mit dem echten Leben zu tun?“
- Spielecharakter König Radovid V. aus The Witcher 3
Ein TCG dagegen kann die Möglichkeiten bringen, die Schach fehlen. So wurden in der Entwicklung Mechaniken und Konzepte aus Strategiespielen mit denen eines TCGs für ein spannendes, anspruchsvolles und vor allem spaßiges Spielerlebnis kombiniert.


DAS SPIEL - MISSION STATEMENT
Das Mittelalter/Fantasy-Strategie-Trading Card Game, in dem du deine Armeen aufbaust und diese bis zum Sturz des gegnerischen Herrschers über das Feld vorrücken lässt.
Wähle in diesem Spiel der Herrscher, eine von fünf Fraktionen mit einzigartigen Vorteilen. Nutze die verschiedenen Klassen, Spezialfähigkeiten und Reichweiten deiner Karten und das, für maximale Möglichkeiten aus Hexagonen bestehende Feld, um die gegnerische Herrscherkarte mit Strategie und Grips zu vernichten. Unterstütze deine Einheiten dabei mithilfe von Aktions-, Ausrüstungs-, Wetter- und Feldkarten und fülle deine Schatzkammer, um noch mächtigere Karten auszuspielen.
Verstärke zudem deine Befestigungen und schütze dadurch deinen Herrscher, auf dass er die Zeiten überdauern und dein Deck mit seinen Anführerfähigkeiten von Sieg zu Sieg leiten möge!


DIE KARTEN
Im Zuge des Projekts wurden zunächst 52 verschiedene Karten für zwei Decks entwickelt und illustriert. Mittlerweile gibt es 324 einzigartige, spielbare Karten für 5 verschiedene Völker. Neben der Anzahl, entwickelten sich auch die Illustrationen, die in ihrem Illustrationsstil vor allem eine gewisse Härte, Düsternis und Schroffheit vermitteln sollen, passend zum Mittelalterliche-Schlachten-Motiv des Spiels.





Auch das Layout durchlebte einen Prozess. Von den ersten Prototypen mit der Grundidee, möglichst viel Platz für die Illustrationen zu ermöglichen, damit Spieler die Karten schneller identifizieren können und ein größtmögliches Eintrittsfenster in die Welt bekommen, hin zu Änderungen für mehr Einsteigerfreundlichkeit, wurde der Kartenaufbau noch Jahre nach dem Bachelorabschluss weiterentwickelt.






Teil des Layouts sind vor allem die UI-Elemente. All diese Symbole wurden anhand eines auf der überall im Spiel wiederkehrenden Form des Hexagons basierenden Rasters erstellt.






DAS SPIELFELD
Anders als in anderen TCGs, ist das Spielfeld von Königshand besonders groß, um Raum für Bewegung zu schaffen. Für zusätzliche Flexibilität im Spielaufbau, besteht es aus zwei Spielfeldhälften und einer in der Mitte aufgebauten Grenzlande-Reihe.

SCHADENSMARKEN
Die Schadensmarken repräsentieren jeweils 100 Schaden und werden im Spiel auf oder an die Karten gelegt.
Um in der Formsprache des restlichen Spiels zu bleiben, haben die Schadensmarken eine Hexagonform.
Dies greift vor allem auch die Hexagonform des Lebenspunktefelds der Einheit-Karten auf, mit deren Wert sie schließlich auch verrechnet werden.




Die Regeln werden über zwei Medien vermittelt. Zum einen gibt es ein Faltblatt als Schnellstart-Guide und zum anderen ein detaillierteres Regelheft. Die Idee dahinter ist, dass Spieler das Spiel besser lernen, während sie es spielen.
Um ein langes Durchlesen des gesamten Regelwerks, mit allen Kleinigkeiten zu vermeiden, wird empfohlen, dass sie ihre ersten Spiele mithilfe des Schnellstart-Guides erleben, der alles Grundlegende erklärt.

REGELWERK

Genutzte Tools
Photoshop, InDesign, Illustrator, Siebdruck







